DA, Exposé und Nitrofilme und weiteres

By schraft

Am Freitag war ich nochmals im T., um zu prüfen, ob die Nitrofilme tatsächlich Nitrofilme sind. Es sind! Ich habe alle (!) Filme durchgesehen. Mit weissen Handschuhen, die nachher ganz dreckig waren. Etwa ein Fünftel aller Filme in der Sammlung sind definitiv Nitrofilme und ein weiteres Fünftel zumindest stark verdächtig Nitrofilme zu sein. Grosser Schreck, aber nach ein bisschen nachdenken, haben wir (der Kurator und ich) beschlossen, alles mal so zu lassen wie es ist. Die Filme lagern seit über 20 Jahren im T., sie werden es noch weitere 4 Monate aushalten, ohne in Flammen aufzugehen. Hoffen wir! Ich habe das Memoriav angeschrieben und werde das Aufbewahrungskonzept anpassen.
Heute habe ich dann endlich das Exposé fertiggeschrieben und gleich abgeschickt. Es war eine ziemliche Zangengeburt. Und ich glaube, ich habe mir zuviel vorgenommen. Herr Naegeli wird wohl wissen, wieviel in einer Diplomarbeit drinliegt und wird mein Exposé entsprechend anpassen.
Mein heimlicher Traum – ein Detektiv zu sein – ist dann mit mir durchgegangen und ich habe erste Anfragen losgeschickt, um vielleicht doch herauszufinden, wann die Dias und Filme entstanden sind. Folgende Leute und Firmen habe ich angefragt, teils brieflich, teils mit e-mail:
Bernward Mediengesellschaft
Diozöse Sion
Lloyds of London
Handelsregisteramt Luzern
Mediendienst der kath. Kirche Schweiz
Editions Bayard
Fédération Française de la Presse Catholique
www.kathpress.at
Maison de la Bonne Presse, Paris
Lehrer Josef Siegen, Zug
Lloyds hat mich schon mal weitergeleitet, wenn ich Glück habe, kriege die Antwort gratis, sonst muss ich erst mal schauen, was eine Anfrage kostet.
Ach, übrigens habe ich Frau Vosseler in Zürich angetroffen. Sie hat gemeint, sie habe die Prüfungen noch nicht mal angeschaut.


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